Das unfreiwillige Eichelpiercing (Teil 3)

Nachdem der gestandene Mann eine Viertelstunde gequengelt hatte, riss Fiona der Geduldsfaden. Sie versetzte ihm ein paar Eichelfeigen mit der flachen Hand. 

Und schlussendlich verstand Markus, dass er bei seiner Frau heute keine Chance hatte. Er musste sich seinem Schicksal fügen. 

Wenig später saßen die beiden im Auto. Markus musste wie ein Kind auf der Rückbank Platz nehmen.

Fiona beobachtete ihren schmollenden Mann durch den Rückspiegel. Immer wieder warf sie ihm einen neugierigen Blick zu und sah, wie Markus aus dem Fenster starrte. Es schien ihn wirklich zu stören, dass er sich so überhaupt nicht gegen seine Frau durchsetzen konnte. Doch das war nun mal das Schicksal eines Betamännchens.

Nach einiger Zeit erreichten sie ein unscheinbares Altbauhaus. Von der Straße führte eine Treppe ins Souterrain, hier unten – von der Straße nicht sofort erkennbar und einsehbar – befand sich das Tattoo und Piercingstudio von Herrin Viktoria. 

Die Studiobesitzerin öffnete den beiden lächelnd die Tür und begrüßte Fiona mit einem Kuss auf die Wange. Markus hingegen würdigte sie keines Blickes. Sie hatte lange blonde Haare, die sie zu einem strengen Zopf gebunden hatte. Sie war vermutlich etwas älter als Fiona. Wahrscheinlich ein Jahrgang mit Markus, doch neben der selbstbewussten Domina wirkte der Akademiker wie ein unsicherer Schuljunge. 

Viktoria trug eine enge Lederhose und Lackstiefel. Dazu ein enges Goth Oberteil. Sie hatte große Brüste die aus dem Oberteil herausquollen und war stark geschminkt. Selbst auf einer sehr belebten Straße wäre diese Frau jedem sofort aufgefallen.

„Dann zieh dich nackt aus, ich will zunächst dein Gehänge beurteilen“, sagte sie mit einem abschätzigen Blick. Markus schwieg. Die Hodenschmerzen vom Vormittag hatte er noch nicht vergessen und die autoritäre Ausstrahlung der Domina jagte ihm Angst ein. Also hatte er zu gehorchen… 

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